Franchise Kosten: Das musst du wirklich rechnen
Was kostet ein Franchise? Die kurze Antwort lautet: deutlich mehr als die Franchisegebühr - und manchmal deutlich weniger, als Gründer zunächst vermuten.
Zwischen einem digitalen Dienstleistungsmodell und einem Restaurant mit Küche, Umbau und Team liegen wirtschaftlich Welten. Deshalb bringt eine einzelne Durchschnittszahl bei Franchise Kosten wenig. Wer sauber vergleichen will, muss verstehen, welche Kosten vor dem Start entstehen, welche danach jeden Monat weiterlaufen und wie viel Liquidität das Unternehmen in der Anlaufphase benötigt.
Die Eintrittsgebühr ist nur ein Teil der Rechnung
Viele Gründer schauen zuerst auf die Einstiegs- oder Franchisegebühr. Sie ist relevant, aber sie sagt wenig über die komplette Investition aus.
Je nach System kommen Geschäftsausstattung, Umbau, Technik, Fahrzeug, Warenbestand, Software, Kaution oder Eröffnungsmarketing hinzu. Bei schlanken Konzepten können einige dieser Positionen praktisch entfallen. Bei stationären Unternehmen bestimmen sie einen großen Teil des Finanzierungsbedarfs.
In unserem Ratgeber zu Franchise Kosten und Franchisegebühren erklären wir die unterschiedlichen Kostenarten genauer.
Eigenkapitalbedarf und Gesamtinvestition nicht verwechseln
Das ist einer der wichtigsten Punkte beim Vergleich. Wenn ein System einen bestimmten Eigenkapitalbedarf ausweist, bedeutet das nicht automatisch, dass damit das gesamte Unternehmen finanziert ist.
Eigenkapital beschreibt zunächst den Betrag, den ein Gründer selbst einbringen soll. Die tatsächliche Investition kann höher liegen und zusätzlich fremdfinanziert werden.
Deshalb würden wir immer vier Zahlen getrennt betrachten: benötigtes
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