Franchise gründen: Erfolgreich selbstständig machen

Business
Business: Franchise gründen: Erfolgreich selbstständig machen
Du möchtest dich selbstständig machen, aber nicht bei null anfangen? Dann kann die Gründung mit einem Franchise eine interessante Alternative zur komplett eigenen Geschäftsidee sein. Als Franchisenehmer nutzt du ein bereits entwickeltes Geschäftsmodell, eine bestehende Marke und erprobte Prozesse - führst dein Unternehmen aber selbstständig und auf eigene Rechnung. Dabei ist Franchise längst nicht nur Fast Food. Auf FranchiseCHECK finden sich Geschäftsmodelle aus Gastronomie, Fitness, Dienstleistungen, Seniorenbetreuung, Handwerk, Mobilität, Handel und vielen weiteren Branchen. Auch der Kapitalbedarf unterscheidet sich erheblich: Während manche Konzepte mit vergleichsweise wenig Eigenkapital gestartet werden können, verlangen große Systeme Investitionen im sechsstelligen Bereich. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du ein Franchise gründest, welche Kosten entstehen, wie die Finanzierung funktioniert und woran du ein passendes Franchisesystem erkennst. Außerdem stellen wir verschiedene Franchise-Beispiele aus unterschiedlichen Branchen vor.

Was bedeutet es, ein Franchise zu gründen?

Beim Franchising übernimmt ein selbstständiger Unternehmer - der Franchisenehmer - ein bereits entwickeltes Geschäftskonzept eines Franchisegebers. Du entwickelst also nicht jede Idee, jeden Prozess und jede Marketingstrategie selbst. Stattdessen erhältst du je nach System beispielsweise:
  • eine etablierte Marke,
  • ein erprobtes Geschäftsmodell,
  • Schulungen und Einarbeitung,
  • Marketingkonzepte,
  • Einkaufsvorteile,
  • Software und digitale Tools,
  • Unterstützung bei Standort und Finanzierung,
  • betriebliche Prozesse und Handbücher,
  • laufende Beratung und Erfahrungsaustausch.
Dafür fallen bei klassischen Franchisesystemen häufig eine einmalige Einstiegsgebühr sowie laufende Franchise-, Lizenz- oder Marketinggebühren an. Wichtig ist trotzdem: Als Franchisenehmer bist du selbstständiger Unternehmer. Du trägst die wirtschaftliche Verantwortung für deinen Betrieb. Auch ein bekanntes Franchisesystem kann unternehmerische Risiken nicht vollständig beseitigen. Die KfW beschreibt Franchising entsprechend als Möglichkeit, ein bestehendes Geschäftskonzept zu nutzen und trotzdem selbstständiger Unternehmer zu bleiben. In Deutschland sind nach Angaben des Deutschen Franchiseverbands rund 890 Franchisesysteme aktiv. 2024 arbeiteten etwa 148.577 Franchisepartner in der deutschen Franchisewirtschaft; gemeinsam erzielte die Branche einen Umsatz von rund 149,2 Milliarden Euro.

Warum mit Franchise selbstständig machen?

Eine klassische Existenzgründung beginnt häufig mit einer Idee und sehr vielen offenen Fragen: Was verkaufe ich? Wer ist meine Zielgruppe? Wie positioniere ich mich? Wie gestalte ich meinen Standort? Welche Preise funktionieren? Wie gewinne ich Kunden? Welche Software brauche ich? Wie organisiere ich meine Abläufe? Beim Franchise wurde ein großer Teil dieser Arbeit bereits geleistet. Das kann einen entscheidenden Unterschied machen.
Eigene Gründung Franchise-Gründung
Eigene Geschäftsidee entwickeln Bestehendes Geschäftskonzept übernehmen
Eigene Marke aufbauen Bestehende Marke nutzen
Prozesse selbst entwickeln Erprobte Prozesse übernehmen
Marketing selbst aufbauen Häufig zentrale Marketingunterstützung
Lieferanten selbst suchen Teilweise zentrale Einkaufskonditionen
Erfahrungen selbst sammeln Erfahrungen des Netzwerks nutzen
Maximale Gestaltungsfreiheit Vorgaben des Systems beachten
Keine Franchisegebühren Je nach System Einstiegs- und laufende Gebühren
Weiterführende Beiträge zum Thema unter: Business entwickeln
Autor:
FRANCHISECHECK.DE

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Immobilien Franchise Netzwerk: Jetzt informieren

Level Up mit Döner Game – Dein Food-Franchise

AWZ Gruppe: Starke Franchise-Marke